Was ich als Frontend-Entwickler (für SEO) gelernt habe

7. Februar 2019

Was ich als Frontend-Entwickler (für SEO) gelernt habe

Tja. In dieser Folge erzähle ich mal ein bisschen davon, was ich persönlich gelernt habe in meiner Transformation vom Teamleiter SEO zum Frontend Entwickler. Vor allem zwei Sachen sind extrem wichtig.

Technische Limitierungen

Eine der größten Missstände zwischen dem SEO und dem Techniker ist, dass es technische „Limitierungen“ gibt. In dem Fall ist es gar nicht mal auf die zeitliche Limitierung gemeint.

Natürlich würde ich super gerne jetzt alle SEO-technischen wichtigen Sachen umsetzen. Und soweit ich die Zeit (eine Limitierung) habe, tue ich das für meine Kunden oder für alle Kunden global auch.

Für einen „Außenstehenden“ kann es aber schnell wahrnehmbar sein, dass etwas eben nicht per sofort umgesetzt werden kann. Im Podcast beschreibe ich ein Beispiel:

Beispiel: Schema für HotelRoom bzw. Suite:

Auf unseren Hotel-Zimmerdetailseiten möchte ich gerne Schema für HotelRoom bzw. Suite hinterlegen, in Kombination mit dem Schema „Offer“. In unserer Hotel-Buchungs-Engine „Clearingstation“ wird dafür eine Art „Mindestpreis“ festgelegt. Technisch gesehen weiß ich also, was für Schema -> HotelRoom der Mindestpreis ist. Der mögliche Max-Preis „maxPrice“ wie von Google erwünscht kann ich allerdings technisch nicht hinterlegen.

Warum?
Auf die Zimmerpreise werden nach dem „Mindestpreis“ erst mal Regeln gesetzt. Regeln, wie etwa:

  • wie ausgelastet ist das Hotel? Wenn ist über X Prozent, erhöhe den Preis um…
  • ist diese Zimmerkategorie ausgelastet, wiederhole…
  • welche Jahreszeit haben wir?
  • was gilt für Kinderpreise?
  • 20 andere Regeln…
  • ist dieses Zimmer mit diesen X Regeln dann überhaupt noch buchbar?

… und am Ende kommt ein „richtiger Preis“ raus.

Problem: Ich kann den maximalen Preis durch die X Regeln einfach nicht kennen. Und ich wünschte, ich könnte es vorher wissen, um es im Schema zu implrementieren. Aber das geht an der Stelle eben nicht…
Eine weitere Limitierung ist natürlich:

Zeitliche Limitierung

Natürlich fallen mir noch andere Sachen ein, die ich gerne bei einer Website implementieren würde. Oder global auf allen Websites von uns. Und dann muss man priorisieren:

  • Welche Möglichkeiten sind wichtig und dringlich?
  • Wie ist deine eigene zeitliche Einstufung? Hast du überhaupt Zeit?
  • Wenn du dir die Zeit nimmst oder nehmen kannst, kannst du das global anpassen und hast du die Nutzerrechte dazu? Also für alle Kunden verbessern?

Organisation und Verständnis sind alles

Wenn du dir als Frontend-Techniker alles perfekt organisiert hast, hier paar andere Infos für weniger Stress während des Arbeitens:

  • Outlook/Thunderbird schließen
    Während es Arbeiten am Code willst du so wenig wie möglich abgelenkt werden. Denn wenn du plötzlich „rausgerissen“ wirst, brauchst du bis zu 20 Minuten bis du auf dem „Level“ bist, wo du vorher warst.
    Ergo: Reduziere so viel Ablenkung wie möglich. Und E-Mails ist eine der wichtigsten Punkte dabei.
  • Gehe nicht ans Telefon, wenn du konzentriert bist
    Das Telefon speichert heutzutage eh die Anrufnummer. Und du kannst natürlich auch jederzeit zurückrufen. Why not?
  • Sag deinen Kollegen to f*ck off
    Also nicht so direkt, natürlich. 😉
    Aber sag deinen Kollegen und bring deinen Kollegen bei, dich nicht direkt anzusprechen, während du am Rechner sitzt. Weil du willst ja gerade Kaffee in geilen Code konvertieren. 😉
  • Es ist OK, verzögert zu antworten
    Auch ich erhalte Mails direkt vom Kunden mit Vorschlägen, Ideen oder Problemchen. Hier mein Tipp: Problemchen kann man sofort bearbeiten. Alles andere erst am nächsten morgen ansehen. Und dazu…
  • Natürlich deine Kunden aufklären
    Ich habe meinen Kunden von Anfang an mitgeteilt, dass ich sie nur noch an bestimmten Arbeitstagen „bearbeite“. Heißt nicht, dass ich nicht täglich in Sistrix schaue um zu sehen, wie es ihnen geht. 😉
    Aber abgesehen davon wissen meine Kunden, wann ich ihnen ungefähr antworte und wann ich etwas „normal-dringendes“ umsetze.
    Das ist super-nützlich. Denn häufig wird schnell „laut geschrien“ und sofort eine Lösung erwartet. Wenn der Kunde weiß, wann sein Betreuer seine Kernzeit für ihn hat, hilft das ungemein bei der Bearbeitung seiner Wehwechen. Und spart Zeit und Nerven, auf beiden Seiten. :-*

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Soweit von mir (Pascal), ich wünsche euch jetzt noch ein schönes und erholsames Wochenende
und bis zum nächsten Podcast.

Podcast mit anderen sharen ♥

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