TeaPodcast #24: Content Audits [HowTo + Gast Raffael Schulz]

6. September 2018

TeaPodcast #24: Content Audits [HowTo + Gast Raffael Schulz]

Tja. In dieser Ausgabe haben wir Fabian leider nicht an Board. Aber die Folge ist trotzdem der HAMMER! Weil wir einen hervorragenden Gast haben und ein klasse Thema über das wir sprechen: Content Audits.

Zu Gast: Raffael Schulz

Raffael Schulz


In dieser Folge: Content Audits

  • Warum sollte ich Content Audits durchführen?
  • Wie häufig sollte man Content Audits machen?
  • Was wird bei Content Audits überprüft?
    • Inventur der eigenen Inhalte
    • Klassifizierung der Inhalte in Kategorien: Ist super und behalten, ist gut aber verbessern, ist mittel und muss verbessert werden, ist Schrott und kann weg
  • Wenn ein Inhalt zu schlecht und weg, dann weiterleiten
  • Wenn  Contentformat nicht mehr aktuell, dann Contentformat wechseln und weiterleiten
  • Trotzdem versuchen, die aktuelle URL nicht zu ändern um Weiterleitungen zu vermeiden
  • Insbesondere auch Backlinks und Social Media Daten berücksichtigen, bevor gelöscht und weitergeleitet wird!
  • Wenn Keywords in der Google Search Console oder in Sistrix vorhanden, die man nicht auf dem Schirm hatte, kann man den Inhalt darauf anpassen und optimieren
    • Wenn der Inhalt nicht direkt  für das Keyword geeignet ist aber trotzdem rankt, dann neuen Inhalt schaffen (neue  Unterseite) und von der aktuellen Seite verlinken
  • Content Audits müssen regelmäßig, sowohl im kleinen Stil mit Schnelloptimierungen als auch im Großen mit „Alles-Optimierungen“ gemacht werden
  • Wenn Branche saisonal unterschiedliche Suchvoluminas darstellt ist überlegenswert, die Massenoptimierung nach saisonalen Themen zusätzlich aufzugliedern
  • Gerade so Inhalte wie Ratgeberseiten oder Wiki-Seiten sind sehr wichtig für Content Audits
  • Gegebenfalls sollte auch das „Format“ eines Inhalts überprüft werden. Also Wenn ich mittlerweile einen Ratgeber oder eine Wiki-Seite hast und ein alter Artikel jetzt besser dort reingehört, dann nicht nur überarbeiten, sondern auch dort reinkloppen und die URL per 301 weiterleiten.
  • Sollte man Content Audits so weit ausdehnen, dass man externe Inhalte – also Inhalte auf anderen Websites – auch überarbeiten sollte?

Vorteile die sich durch Content Audits ergeben

  • Man muss nicht immer neuen Content schreiben. Zeitersparnis!
    Alte Artikel überarbeiten tut es auch häufig und kostet weniger Zeit
  • Man findet so viele neue Keywords!
    Gerade auch in Richtung Longtail-Keywords, zu denen man gar nicht dachte, dass dafür Suchvolumen vorhanden ist. Gerade die Google Search Console ist da euer Freund, denn da werden viel mehr Suchbegriffe dargestellt als beispielsweise bei Sistrix oder Searchmetrics.
  • Bestehende Rankings können leicht weiter verbessert werden!
    Wenn du auf Platz 10 rankst zu dem Keyword, was du für den Inhalt vorgesehen hast, können kleinere Updates oder Überarbeitungen Wunder wirken und dich auf die Top 3 oder sogar auf Platz 1 hieven.
  • Repostings sind neue Social Media Shares!
    Heißt, wenn ein Artikel aktualisiert wurde auf heute, kann der Inhalt natürlich erneut auf Social Media Kanälen geshared werden. Das gibt zusätzliche Likes und Shares mit wenig Aufwand.

    • Repostings = bessere Click-Through-Rate?
      Da sich das Datum des Artikels bei einem Reposting ändert,  wird das Datum – wenn in den Suchergebnissen dargestellt – natürlich auch aktualisiert. Hypothese hier: Wenn das Datum im aktuellen Jahr liegt oder zumindest nicht zu alt, ist die Klickwahrscheinlichkeit (CTR) höher als bei älteren Artikeln
    • Alte Artikel erhalten einen internen Link-Boost!
      Wenn Artikel repostet werden mit dem aktuellen Datum, wird der Artikel natürlich auch von der Paginierungsseite XY sofort nach vorne gezogen. Das heißt: Blog-Startseite #1 und auf den Kategorie-/Schlagwörterseiten auch. Kurz: Der Linkjuice fließt sehr sehr geil auf den Repost.
    • Möglicherweise neue Backlinks?!
      Weil wenn du den Artikel neu sharest, kriegen das andere Blogger und Website-Betreiber, aber auch Redakteure, neu mit. Und gegebenfalls nehmen  sie das so mit in ihre Website oder in ihren (neuen) Artike mit auf , dass sie dich dadurch verlinken
  • Content Audits ermöglichen super easy interne Verlinkungen!
    Weil wenn man immer nur neue Inhalte schreibt, verlinkt man natürlich ältere Artikel. Aber die alten Artikel verlinken nur seltenst auf neue Artikel. Es sei denn, man baut  Automatismen ein oder viel besser, man ergänzt alte Artikel mit Links zu neueren Artikeln.

Genannte Tools

Fazit

Ich (Pascal) mache genauso wie Raffael regelmäßig Content Audits. Und es wirkt echt Wunder. Denn so viel Schrott wird eliminiert, Linkpower wird fokussiert, Rankings und Keywords werden ergänzt und insgesamt ist es einfach klasse für den Leser, ihm den besten Inhalt zu geben und Junk-Inhalte wegzulassen.

Gut, ich nenne es auch „Content-Recycling“ und „SEO Frühjarsputz“ oder ähnlich. Aber am Ende ist es das gleiche. Nur muss man es am Ende tatsächlich regelmäßig machen und wenn man das macht, kann man viele Rankiings doch noch gewinnen

Macht ihr regelmäßige Content Audits und wie geht ihr dabei vor? Das würde mich brennend interessieren. Schreibt uns unten in dem Kommentaren und kontaktiert uns gerne, wenn ihr auch mal als Gast in unserer Show dabei sein wollt. 🙂

Ansonsten einen schönen Abemd und bald ein schönes Wochenende wünscht euch

euer Pascal. 🙂

Podcast mit anderen sharen ♥

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